Der Alchimist

Eine Rezension

Selig macht dieses Buch. Selig mit sich selbst und selig mit der Welt. Als Leser begleitet man den andalusischen Schafshirten Santiago bis nach Ägypten, der dem Traum von einem versteckten Schatz folgt und etwas viel Wertvolleres entdeckt: Die Ruhe in sich selbst und die Gewissheit, das alles so kommt, wie es kommen soll.

Auf seiner Reise erlebt er viele Rückschläge, die ihn anfangs verzweifeln und zaudern lassen, zum Ende des Buches hin aber immer weniger aus der Ruhe bringen. Das Aufeinandertreffen mit einem König, der in Besitz von magischen Steinen ist, und mit einem Alchimisten in der Oase El-Fayum führen ihn ein in die Materie der Weltenseele, von der er selbst ein Teil ist und die dennoch nur die wenigsten verstehen und zu nutzen wissen.

Alles ist möglich, will uns Santiagos Geschichte erzählen. Wer mutig genug ist, seinen Träumen zu folgen, soll dafür belohnt werden.

Was für einen Eindruck diese Botschaft auf mich gemacht hat, mich, die so viele Wünsche und Visionen für die Zukunft hat und an deren Umsetzung so sehr arbeitet!

Coelhos einfacher Schreibstil könnte verschnörkelter und kunstvoller nicht sein in Anbetracht der kurzen Sätze, in denen doch so viel Weisheit steckt.

Die ganze Geschichte ähnelt der eines biblischen Gleichnisses, die Religiosität des Stoffes drängt sich aber nie unangenehm auf, eher erweckt sie Interesse daran, der christlichen, muslimischen, arabischen und nordafrikanischen Kultur und deren Gedankengut nachzuforschen.

Für mich ein unvergleichliches Werk, das bleibenden Eindruck hinterlässt, mit fesselnden, grundlegenden Fragen und Thematiken, die so einfach scheinen und tiefgreifend wirken.

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Ein Traum in Rosa

Manche mögen es, manche hassen es: Und ich liebe es! Die Farbe Rosa.

Verspielt, träumerisch, zart… Diese Farbe lässt alle Träume wahr werden! Gerade zu neutralen Tönen wie Grau, Schwarz oder Braun geht diese Farbe wunderbar und wird dadurch auch nicht zu viel.

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Schal: Souvenirshop in Edinburgh, Schottland

Dies soll vor allen Dingen ein Plädoyer sein, mehr Farbe in sein Leben zu lassen. Zu strahlen. Farbe macht gute Laune. Farbe motiviert. Ein Farbtupfer genügt schon, um ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Und welche Farbe verbinde ich noch mehr mit dem Frühling als Rosa? Richtig, keine!

Dieses Jahr sollte man diese Farbe nicht länger im Kleiderschrank versteckt halten, sondern sie mit einem neuen Selbstbewusstsein nach draußen bringen!

Einen farbenfrohen Frühling!

Spring, you got me

Nach langen, zähen Tagen des Winters, die größtenteils nur aus Dunkelheit, Nässe und Tristesse bestehen zu schienen, begrüßte mich die Sonne mit ihrem wärmsten, strahlendsten Lächeln.

Die ganze farbenfrohe Blütenvielfalt kommt zum Vorschein, alles fängt an zu blühen und zu sprießen, der Winterschlaf ist zu Ende.

Wann habe ich mich das letzte Mal so lebendig und vollkommen gefühlt, wie jetzt, in diesen Momenten der Wärme, der Glückseligkeit?

Die Welt leuchtet wieder in bunten Farben und lässt Blumen in meinem Herzen blühen.

Jetzt ist der Moment gekommen für neue Projekte, neue Energie, neue Kraft und neue Motivation!

Meine Liste wird immer länger mit Plänen. Möge euch ebenso die Neugier und der Antrieb, Neues auszuprobieren, nie verloren gehen.

Top 5 Electronic Music Releases in February 2017

February brought us some really nice gems concerning Electronic music. I had a pleasure to discover the best tracks out of this month and I’m going to present my favourites to you now which are totally worth it to check them out!

Snakeships & MØ – Don’t Leave (Gryffin Remix)

Gryffin did it again to excite me with one of his remixes. The original didn’t get me at all and then I heard his version which just has the right tempo and drive from the very first second in my opinion. He added his unique and so typical style to the song and I don’t get tired of listening to it over and over again.

Illenium – Fractures

Uprising music producer Illenium doesn’t stop to aim higher and higher. His significant electronic riffs, amazing lyrics … What else do we need for an incredible good song?

Two Friends feat. MAX – Pacific Coast Highway

I fell in love with MAX’s voice. So smooth and soft. It just puts a smile on your face, I assure you. This song is the most „pop“-ish song in this selection. I can imagine it so well playing on the radio in the summer.

Yoe Mase – Despite All

Melancholic and uplifting at the same time? No problem for Yoe Mase. I adore the melodic parts in his songs as much as his thoughtful, dramatic lyrics. He found his own style which is special and a bit like from another world.

Flux Pavilion – Pull The Trigger

This song is what electronic music is for me personally about. You can literally feel the energy through this tune. Powerful voice combined with a powerful beat and the right dose of not too much sound elements. This song is just the bomb.

The Beauty of Nature

Ich bin davon überzeugt, dass Fotografen die Welt mit anderen Augen wahrnehmen. Sofort kann ich entscheiden, ob ein Motiv die Aufnahme wert ist oder nicht. Ob das Licht schmeichelt. Ob der Winkel richtig ist. Welche Perspektive die wirkungsvollste ist. Wir sehen Dinge anders. Und das ganz intuitiv. Das Gefühl für den richtigen Moment muss man sich aber hart erarbeiten. Jahrelange Schulung des Blicks liegen hinter mir. Meine Wünsche mit der Technik der Kamera übereinstimmen zu lassen war da noch die kleinste Hürde.

Aufmerksam muss man sein. Unbewusst bin ich ständig auf der Suche. Ich fotografiere nicht nur einfach mal so Blumen. Ich fange Momente kleinen Glückes ein.  Zauber im Schlichten. Schönheit im Detail. Emotionen, die still zwischen Gräser gebettet sind oder ruhig über dem Wasser liegen. Farben der Sonnenaufgänge, die nach Aufmerksamkeit schreien, dabei haben sie das doch gar nicht nötig. Ich sehe sie und schätze sie wert.

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Viele fotografieren, um sich an Momente zurückzuerinnern. Darüber hinaus ist die Fotografie für mich das wichtigste Instrument zur Bewusstwerdung, wie schön unsere Welt ist. Was für Schätze sie uns offenbart, wenn wir nur genau hinsehen.

Everything has beauty.

Ich gebe meinen Bildern immer Namen. Es hat etwas Persönliches, das ist wahr, aber hauptsächlich mache ich dies, weil sich bei jedem guten Bild beim Betrachten ein Gefühl überträgt und auf dieser Basis entsteht der Titel.

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Paris, my love

Meine Top 5 Spots in Paris:

1. Louvre

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Der besondere Museumseingang stellt wohl gleich nach dem Eiffelturm den bekanntesten Anblick, den man mit Paris verbindet, dar. Mich begeisterten die Stahl-Glas-Konstruktionen in Kombination mit Wasserbassins so sehr, dass ich an dem Wochenende, das ich in Paris verbrachte, gleich mehrere Male an diesem Platz vorbei gehen musste, zufälligerweise natürlich.

2. Place Vendôme

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Diesen Platz mit den typischen Laternen zur blauen Stunde entdeckt zu haben war einfach nur magisch. Umgeben von teuren Luxus-Läden verstrahlt dieser Platz seinen ganz eigenen Zauber, der unbezahlbar ist.

3. Le Marais

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Mein absolutes Lieblingsviertel in Paris! Hier konnte ich die wunderschönen Cafés und den alltäglichen Trubel der Pariser in den herrlichen Gassen beobachten und genießen.

Extra-Tipp: Die Bäckerei « Aux Merveilleux » sieht nicht nur unglaublich traumhaft aus mit ihrem herrschaftlichen Kronleuchter, sondern hat auch noch die unglaublich cremigen, im wahrsten Sinne wunderbaren Leckereien im Schaufenster.

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4. Île Saint-Louis

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Die kleine Insel in der Seine, die im Schatten ihrer größeren Nachbarinsel Île de la Cité steht, war mein heimlicher Favorit. Schieben sich um die Notre-Dame Massen von Menschen, ist die Île Saint-Louis vergleichsweise fast verlassen und hat ebenso schöne Gassen und Plätze an der Seine, die zum verweilen einladen.

5. Montmartre

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Ein weiteres wunderschönes Viertel, das genug außerhalb der Stadtmitte liegt, dass man dort zu erschwinglichereren Preisen essen kann. Typische Paris-Motive findet man dort um jede Ecke.

Außerdem:

Egal, wo man in Paris gerade ist, hat man einen Blick auf den Eiffelturm.

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Das Fahren mit der Metro ist eine einzigartige Erfahrung, trotzdem kann ich das ziellose Umherwandern durch die Straßen Paris‘ à la Midnight in Paris (Woody Allen) nur jedem ans Herz legen. ❤

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À bientôt, mon amour!

2017, surprise me!

img_3553-stumbleine-littleDas Jahr 2016 war der großartigste Schritt für mich bisher. Wenn ich zurück blicke, gibt es eine Masse an Eindrücken. Ich war an so vielen schönen Orten, habe viele neue tolle Menschen kennen gelernt und interessante Begegnungen gehabt. Es ist wirklich unfassbar schwer, ein Jahr in nur wenigen Worten zusammenzufassen. Natürlich kann man einfach alle Erlebnisse aufzählen, aber wo bleiben dann die kleinen Zwischentöne, die auch so wichtig waren?

Wenn ich trotzdem ein Wort finden müsste, um dieses Jahr zu beschreiben, dann wäre es vielleicht „Veränderung“. Und damit meine ich keine offensichtliche Veränderungen, ich bin weder umgezogen, noch habe ich ein anderes Studium begonnen, und dennoch hat sich vieles geändert, anfangs bin ich der Veränderung noch widerwillig gegenüber getreten, aber nach und nach habe ich immer mehr angenommen, was kommt. Ich bin aktiver geworden, habe mehr ausprobiert, habe mich überraschen lassen. Wenn ich etwas gelernt habe, dann, dass es keinen Stillstand gibt. Auch, wenn du denkst, es geht nicht weiter, findet sich immer ein Weg. Alte Freunde gehen, neue kommen. Wenn ein kleines Detail nicht stimmt, sieh es dir einmal im großen Ganzen an. Sei offen für Neues, auch wenn es unbekannt ist (oder gerade deswegen!).

Sich trauen und überraschen lassen. Das möchte ich in das neue Jahr mitnehmen. Ich freue mich auf neue spannende spontane Momente, Ideen und Pläne, deren Ausgang noch ungewiss ist. Ich bin bereit.

Für mich war 2016 12 Monate lang eine wertvolle Entwicklung. Ich bin froh über jeden Moment, den mir 2016 beschert hat. Was war 2016 für dich?